Schwimmverband und DLRG
 
 
Sie sind hier: Startseite » Landesaktion / Projekte » Schwimmen lernen in...

QuietschFidel - Schwimmen lernen in NRW

Die Zahl klingt dramatisch: Rund ein Drittel der Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahren in Deutschland können nicht oder nicht sicher schwimmen! "QuietschFidel - Ab jetzt für immer Schwimmer" will das in Nordrhein-Westfalen ändern.

Mit verschiedenen Maßnahmen, insbesondere der Intensivierung des Angebots von Schwimmkursen, soll dem Nichtschwimmer-Trend entgegen gewirkt werden. "QuietschFidel"-Partner bringen sich u.a. aber auch in Diskussionen über Schwimmbadschließungen, den Neubau aus sportlicher Sicht nur bedingt geeigneter Spaßbäder oder bei Einzelproblemen im schulischen Schwimmunterricht ein.

Die Projektevaluation wurde von den wissenschaftlichen Begleitern Frau Kroll von der Universität Düsseldorf und Herrn Prof. Dr. Stemper von der Universität Wuppertal durchgeführt. Eine kurze Zusammenfassung der Projektauswertung der fünf Modellstandorte können Sie unter dem Link lesen.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt sind von den wissenschaftlichen Begleitern und den Projektkoordinatoren Bozena Begic und Dirk Zamiara zu einer Handlungsempfehlung zusammengefasst worden und sind auf diesen Seiten entsprechend aufbereitet.

Das für die Jahre 2011 bis 2014 aufgelegte Teilprojekt „QuietschFidel – Schwimmen lernen in  …“ hat in insgesamt fünf Standorten in NRW durch intensive Vernetzung der Partner vor Ort die Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen nachhaltig gefördert.

Abb.: Vernetzung der kommunalen Partner
Abb.: Vernetzung der kommunalen Partner

In konkreten Maßnahmen vor Ort wurde dem hohen Prozentsatz der Nichtschwimmer bei Schülern bis 14 Jahren entgegen gewirkt. Diese begannen bei Initiativen für das Anfängerschwimmen und reichten über Elterninformationen und Lehrerfortbildungen bis hin zur weiteren Ausbildung zum sicheren Schwimmer. Denn: Alleine das Seepferdchen geschafft zu haben bedeutet nicht, auch wirklich gut schwimmen zu können. 

Die fünf ausgewählten Projektstandorte sind auf alle Regierungsbezirke Nordrhein-Westfalens verteilt und haben unterschiedliche strukturelle Voraussetzungen. So ist jetzt, nach Ablauf des knapp vierjährigen Projektes ein hoher Modellcharakter für unterschiedlichste Regionen in ganz Deutschland gewährleistet.