Schwimmverband und DLRG
 
 
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Ziele und Aufgaben

Schwimmen zu können eröffnet ein breites Spektrum an Sinnes-, Körper-, Könnens- und Materialerfahrungen in einem anderen Element.

Der sichere Umgang mit und im Wasser ist zudem Grundvoraussetzung für vielfältige Sport- und Freizeitaktivitäten, wie Wasserski, Wasserball, Baden im Urlaub, Surfen, Tauchen und vieles mehr. Schwimmen zu können kann aber nicht zuletzt auch Leben retten und ist eine enorm wichtige Kompetenz.

Das Ziel ist deshalb der quantitative und qualitative Ausbau der Schwimm-Lern- und Wassergewöhnungsangebote für Kinder und Jugendliche vor Ort, um die Quote der Schwimmfähigen zu erhöhen.

Um einen effektiven Beitrag zur Verbesserung der Schwimm-Lern-Situation zu leisten, ergeben sich, unter Berücksichtigung der kommunalen standortspezifischen Bedingungen, unterschiedliche Teilziele und Aufgaben.

Beispiele aus der Praxis:

  • Zentrale Steuerung der Aufgaben durch eine Person, einen sogenannten „Kümmerer“.

  • Initialisierung einer Standortanalyse.

  • Einarbeitung in die Ergebnisse der Standortanalyse.

  • Verbesserung der Nutzung der Schwimmflächen.

  • Vernetzung unterschiedlicher kommunaler Akteure, z. B. in Form von Arbeitskreisen, an denen Vertreterinnen und Vertreter der Badbetreiber, Kommunen (z. B. Sportamt), Vereine, Kindertageseinrichtungen (KiTas) und Schulen beteiligt sind.

  • Ausbau der Kooperationen zwischen Schwimmvereinen und Schulen, vor allem im Bereich der Ganztagsschulen sowie zwischen Schwimmvereinen und KiTas.

  • Aufbau eines kommunalen Assistentenpools aus qualifizierten Lehrkräften (Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Trainerinnen und Trainer, Sportstudierenden, ...), auf den sowohl die Vereine als auch die Schulen und KiTas zugreifen können.

  • Gemeinsame Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte aus den Vereinen, Schulen und KiTas.

Anregungen

Grundlage für einen erfolgreichen Ablauf eines solchen Projekts ist eine detaillierte und präzise Formulierung von Zielen und Aufgaben.

SMART-Kriterien zur Zielformulierung

SMART-Kriterien zur Zielformulierung