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Neubeckum (himm). Die Grundschüler der dritten und vierten Klassen der Friedrich-von-Bodelschwinghschule, Rolandgrundschule, Martinsschule, Eichendorfschule und Sonnenschule, die gestern am Wettrutschen im Neubeckumer Freibad teilnahmen, zeigten sich hoch motiviert. Nicht nur, dass der Wettkampf unter dem Motto „Quietschfidel – ab jetzt für immer: Schwimmer!“ stand, die auf Initiative von NRW-Sportminister Wolf ins Leben gerufen wurde, quietsch vergnügt rasten die Kinder auch die neu beschichtete 60 Meter langen Rutsche hinunter.
Und auf los ging´s los: Den Startschuss gab Elke Staratzke vom Neubeckumer Schwimmmeisterteam. Ihre ebenfalls wettkampferfahrenen Kollegen Wilfried Höckelmann und Peter Kube stoppen die Zeit. Für die Auswertung zeigte Cornelia Becker vom Eigenbetrieb Energieversorgung und Bäder verantwortlich. Was sollte da noch schief gehen?
Angefeuert von ihren Lehrern und Mitschülern muss es wohl ein Gefühl wie im Eiskanal am Königssee gewesen sein, und alle 144 Jungen und Mädchen glitten im ganz persönlichen Stil durch die offene Röhre.
Es galt, alles aus der Trickkiste zu ziehen, was die Fantasie hergab, um zu siegen. Als Gewinner beider Klassenstufen ging schließlich die Friedrich-von-Bodelschwinghschule hervor, die nun zwei Hallenfußbälle und zehn Gymnastikreifen ihr Eigen nennen darf. Die glücklichen Gewinner des zweiten Platzes sind die Sonnenschule und Rolandschule, sie erhielten ebenfalls ja einen Hallenfußball und fünf Gymnastikreifen. Platz drei und fünf Gymnastikseile sowie drei Regenbogenbälle gingen an die Staffel der Eichendorfschule und Martinsschule.
Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, der auch die besten Einzelteilnehmer Seda Basarir, Sophie Heimann, Max Altenseuer und Stefan Pavlovic ehrte und mit je fünf Eintrittskarten bedachte, freute sich über die große Resonanz bei den Kindern. Seine Aufforderung, Beckums Bäder mehr zu nutzen, war wohl nötig. Denn wie Elisabeth Frielinghaus (Martinsschule) und Angelika Schnittker (Rolandschule) berichteten, gibt es im Schwimmunterricht immer wieder Schüler, die noch kein Schwimmbad von innen gesehen haben.